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Das menschliche Lymphsystem ist tausende von Kilometern lang und nicht messbar. Täglich werden etwa 2 Liter Lymphe durch den Körper transportiert.

Über die Lymphbahnen wird aus dem Raum zwischen Bindegewebe und Zellen Flüssigkeit mit Stoffwechselabfallprodukten, Eiweißen, Fetten, abgebauten Zellen und auch Krankheitserregern zu den Lymphknoten transportiert. Nach der Filterung in den Lymphknoten wird die Lymphe über große Venen vor dem Herzen wieder in den Blutkreislauf zurückgeführt.

Wird die Lymphe nicht mehr problemlos abgeleitet entstehen Stauungen im Gewebe (Ödeme), in erster Linie in Armen oder Beinen. Werden diese Stauungen über längere Zeit nicht behoben können chronische Entzündungsreaktionen entstehen.
Ziel der Behandlung durch speziell ausgebildete Therapeuten ist es diese Stauungen zu lösen. Vielfach werden die Gliedmaßen nach der Therapie bandagiert um einen länger anhaltenden Therapieeffekt zu ermöglichen.

Manuelle Lymphdrainage ist eine Massage mit leichten kreisförmigen, pumpenden Bewegungen der Handflächen um die Lymphe im Lymphsystem zu bewegen.

Es gibt Erkrankungen bei denen die manuelle Lymphdrainage nur nach genauer Absprache mit Ihrem Arzt angewandt werden darf.

Bitte informieren Sie Ihren Therapeuten, wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden:

Bösartige Tumore
Ausgeprägte Herzinsuffizienz
Fieber
Entzündungen mit unklarem Hintergrund
Akute bakterielle Entzündungen
Wundrose
Akute Beinvenenthrombose
Kardiale Ödeme